Bettina Breitkopf

Die Welt hat eine Farbe: totalbunt. Farben bedeuten für mich: Leben. Wenn Farben leuchten, schillern, funkeln… usw. bin ich glücklich.

Das sinnliche Gefühl, in Farben zu „matschen“, sie zu mischen, auf die Leinwand aufzutragen, sie zusammen zu stellen.. usw. ist für mich nicht wegzudenken. Mein Optimismus und meine Lebensfreude spiegeln meine Bilder wider.
 
„totalbunt" bedeutet für mich:

Die Farben müssen sich gegenseitig zum Leuchten bringen. Letztendlich soll das Bild leuchten, wie eine Bleiverglasung, als würde das Licht von hinten durch fallen.
Bei Landschaften oder Gebäuden lege ich darauf Wert, dass der realistische Farbton, d.h. die Farbe des echten Motivs, erhalten bleibt, damit das Motiv sofort erkennbar ist. Natürlich muss diese „echte Farbe“ nicht allein stehen, sondern kann mit anderen Farben z.B. „karriert“ werden. Bauwerke, wie beispielsweise der Kölner Dom, werden von mir meist in den ihm eigenen Farben dargestellt, tagsüber ein mattes graubraun, abends beleuchtet in Grün-und Türkisschattierungen.

Nachdem -auf einem meiner Streifzüge am Rhein entlang- mich die Loreley-Statue in St. Goarshausen faszinierte, malte ich sie auf verschiedene Art immer wieder neu und entwickelte daraus eine kleine Comic-Geschichte. Zu diesem Zeitpunkt entdeckte ich meine Vorliebe für historische Denkmäler und Statuen, die ich in totalbunt und modern darstelle. Es folgten Viele mehr, wie „Beethoven“, der „Rolandsbogen“ und natürlich der „Drachenfels“ etc. Diese Motive werden sehr oft vom jeweiligen Betrachter „wiedererkannt“. Wenn auf einem Bild viele Motive mit künstlerischer Freiheit „räumlich gerafft“, d.h. auf einem Bild der Rhein mit Schiff,  der Rolandsbogen, der Drachenfels, das Schloss Drachenburg und der Petersberg dargestellt sind, erklären mir viele Leute, was sie alles auf dem Bild erkennen. Meine Lieblingsmotive finde ich nicht nur in meiner nächsten Umgebung. Auch der Eiffelturm, die Golden Gate Bridge, die Freiheitsstatue, die Skyline von Houston, wie auch Hamburg, Düsseldorf, Heidelberg usw. gehören dazu. In Auftragsarbeiten habe ich schon „ganze Städte“ und „Rheinansichten“ gemalt. Einige davon sehen Sie in der Rubrik „Wunschbild“ . Stolz macht mich, dass meine Bilder sogar im ganzen Bundesgebiet, in den USA, in Spanien, in Frankreich usw. hängen. Da mir das Malen nur auf Keilrahmen nicht abwechslungsreich genug ist, entdeckte ich meine Vorliebe für „3-D-Bilder“ . Diese Bilder bestehen aus Trägerplatte und ausgeschnittenen Dibond-Elementen, die mit Super-Haft-Dichtungsmasse auf Abstand aufgeklebt werden. Ebenfalls meine 3D-Cities sind gefragt. Dies sind Bilder auf Papier, ausgeschnitten und in Lagen auf Abstand in Objektrahmen gebannt. Jedes der nummerierten Bilder ist ein kleines „Paradieschen, in das man gerne „einsteigen“ möchte.  Auch aus Holz fertige ich 3D-Bilder. Die Holzteile werden geschnitten, bemalt und seit neuestem: mit Resin überzogen. Dies ist eine Art Gießharz, wie Acrylglas, der auf die Bilder und Elemente gegossen wird. Es entsteht eine Hochglanz-Schicht, die super edel wirkt. Ebenfalls ein Renner: Strassbilder funkeln und blitzen je nach Lichteinfall. Strass wir auf die Bilder geklebt, entweder vereinzelt, oder in grossen Abschnitten.
 
Schon sehr früh begann ich mit dem malen. Mein Großvater, ein in unserem Ort gefragter und bekannter Maler, hatte neben seinem Maler- und Glasergeschäft, die Malerei mit Öl für sich entdeckt. Er erhielt große Aufträge und malte wunderbare Landschaften, etc. Vom ihm erhielt ich wohl das Talent und das Interesse und wuchs in die Materie hinein.

Mein erlernter Beruf, der der Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, brachte mich in wunderbare Bauwerke und Räume und in technische Abteilungen, die Vieles gestalten ließen. Anfangs kreierte ich Deckenlampen, arbeitete Möbel auf und gestaltete mein eigenes Umfeld. Mein Interesse für verschiedene Malereitechniken ließ mich viele Kurse und Weiterbildungen vornehmen. Als reine Autodidaktin kann ich mich daher nicht bezeichnen. Ich lernte Siebducktechnik, Schrubtechnik, Raumgestaltung, usw. und erweiterte mein Wissen, je nach Interessenslage. Meinen Stil „totalbunt“ entwickelte ich nach und nach. Als Kind war ich begeisterte Comic-Leserin. Nun malte ich meine Bilder im Comic-Stil. Begeistert bin ich schon immer von den großen Meistern Warhol und Lichtenstein. 3D-Künstler, wie Rizzi und Fazzino haben es mir ebenso „angetan“. Überhaupt 3D in Bildern fasziniert mich ungemein. Tatsächlich möchte ich mich „in einem Bild wohlfühlen“ und möchte „hineinsteigen und mich dort umsehen“. Manchmal kann ich dieses Gefühl tatsächlich vermitteln, dann ist für mich das Ziel erreicht. Wenn sich jemand darauf einlässt und mein Bild nicht nur ansieht, sondern auch versteht und hineinsieht oder hineingeht, habe ich es geschafft und bin stolz und glücklich.
 
Ihre
Bettina Breitkopf
 
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